Silber, Edelstahl, Messing, Kupfer und Goldlegierungen.
Bei technisch geeigneter Oberfläche können diese Metalle in vielen Fällen materialgerecht vorbereitet und vergoldet werden.
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Silber, Edelstahl, Messing, Kupfer und verschiedene Goldlegierungen lassen sich in vielen Fällen hochwertig vergolden. Entscheidend ist aber nie nur der Materialname: vorhandene Beschichtungen, Oberfläche, Geometrie, Zustand und spätere Nutzung bestimmen, welcher Aufbau sinnvoll ist.
Die wichtigste Unterscheidung ist nicht „Metall oder nicht“, sondern ob Grundmaterial, vorhandene Oberfläche und gewünschte Nutzung einen verlässlichen Schichtaufbau zulassen.
Bei technisch geeigneter Oberfläche können diese Metalle in vielen Fällen materialgerecht vorbereitet und vergoldet werden.
Hier entscheiden Legierung, vorhandene Schichten, Oberflächenzustand und Geometrie besonders stark über den sinnvollen Weg.
Aluminium, Titan, Zinkdruckguss und PVD-beschichtete Teile nehmen wir für die reguläre galvanische Vergoldung nicht an. Nichtmetallische Objekte gehören ebenfalls nicht zum regulären Galvanikprozess.
Silber ist eine sehr gute Grundlage für vergoldeten Schmuck. Vor der Vergoldung werden Oberfläche und vorhandene Beschichtungen geprüft; je nach Stück wird ein materialgerechter Haft- und Sperraufbau ergänzt.
Silber im DetailEdelstahl eignet sich für viele Schmuck-, Uhren- und Metallteile. Entscheidend ist eine saubere Aktivierung und ein passender Haftaufbau, bevor die eigentliche Goldauflage aufgebaut wird.
Edelstahl im DetailMessing lässt sich häufig sehr schön vergolden. Alte Lacke, Korrosion, Poren und vorhandene Beschichtungen müssen jedoch vorab berücksichtigt werden, damit die spätere Oberfläche ruhig und geschlossen wirkt.
Messing im DetailKupfer kann hochwertig vergoldet werden, braucht aber einen geeigneten Sperraufbau, damit Bestandteile des Grundmaterials die spätere Goldoberfläche nicht beeinträchtigen.
Kupfer im DetailVerchromte Teile werden nicht pauschal freigegeben. Zustand, Altbeschichtung und Haftung entscheiden, ob die vorhandene Oberfläche vorbereitet werden kann oder ob zuerst ein neuer Aufbau nötig ist.
Chrom im DetailAuch vorhandener Goldschmuck kann neu vergoldet oder farblich angepasst werden. Zustand, alte Beschichtungen, Lötstellen, Steinbesatz und gewünschter Goldton werden vorab berücksichtigt.
Eine hochwertige Vergoldung ist mehr als „Gold auf Metall“. Je nach Grundmaterial werden Oberfläche, Haftung und Sperrschichten so vorbereitet, dass die Hartgoldauflage stabil aufgebaut werden kann. Erst danach entsteht mit der Farbgoldauflage der gewünschte Goldton.
Die folgende Darstellung ist eine Orientierung. Der genaue Aufbau wird erst nach Prüfung des konkreten Stücks festgelegt.
Der Grund ist nicht, dass sich theoretisch niemals Gold darauf bringen ließe. Entscheidend ist, ob wir für Ihren Auftrag einen reproduzierbaren und vertretbaren Aufbau anbieten können.
Senden Sie Fotos von Vorder- und Rückseite sowie vorhandenen Stempeln oder Markierungen. Das kann die erste Einordnung erleichtern. Wenn das Material daraus nicht sicher hervorgeht, sagen wir Ihnen, welche Information noch fehlt.
Ein Stempel ist ein wichtiger Hinweis, beschreibt aber nicht zwingend jede vorhandene Beschichtung, jedes Lötteil oder jeden späteren Umbau. Deshalb betrachten wir immer das gesamte Stück.
Ja. Starke Korrosion, ungeeignete Altbeschichtungen, beschädigte Oberflächen, problematische Fassungen oder eine ungünstige Geometrie können einen Auftrag trotz geeignetem Grundmaterial technisch oder wirtschaftlich unvernünftig machen.
Eine vorhandene PVD-Schicht ist ein eigenständiger harter Beschichtungsaufbau. Für eine verlässliche galvanische Neuvergoldung müsste ihr Zustand und ihre Entfernung beziehungsweise Vorbereitung sicher beherrschbar sein. Das bieten wir nicht als regulären Standardauftrag an.
Klare Fotos, möglichst eine Rückseite, auffällige Stellen und – wenn bekannt – Material, Maße und vorhandene Beschichtung. Sie müssen das Stück für die erste Einschätzung nicht sofort einsenden.
Wir ordnen Material, vorhandene Oberfläche, Zustand und Nutzung ein. Danach wissen Sie, ob eine Vergoldung sinnvoll ist und welcher nächste Schritt passt.