GENESIS
01

Bewegung ist Form.

Das Metall lebt nicht durch seine Starrheit, sondern durch den Rhythmus des Hammers.

FORCE
Werkzeug
02

Verlängerung der Seele.

Keine Maschinen. Nur die Hand, das Auge und der absolute Wille.

Prozess
ICON

Der Picasso
des Metalls.

Er malt nicht mit Öl. Er malt mit Schatten und Licht auf Kupfer. Seine Leinwand ist unvergänglich.

OFF THE RECORD

Im Auftrag der ELITE.

Sergey Filippenko operiert dort, wo der öffentliche Markt endet. Seine Werke hängen nicht in Galerien. Sie hängen in den Kammern der Macht.

I.

Das diplomatische
Protokoll.

Wenn Staatsoberhäupter Geschenke austauschen, darf kein Fehler passieren. Werke von Filippenko dienten mehrfach als "Silent Ambassadors" zwischen Europa und Asien. Sie sprechen eine universelle Sprache: Absolute Perfektion.

⚜️
II.

Das dynastische
Erbe.

Alteingesessene Familien kaufen nicht "von der Stange". Sie beauftragen Insignien ihrer Kontinuität. Wappen und Siegel, die nicht den Reichtum zeigen, sondern die historische Verantwortung einer Blutlinie. Teil des Family Trust. Nicht liquidierbar.

III.

Das Gesetz
der Stille.

Diskretion ist die härteste Währung. Namen von Sammlern oder Standorte von Villen werden niemals veröffentlicht. Der Besitz eines Filippenko ist ein Erkennungszeichen unter Eingeweihten. Wer das Werk sieht, weiß sofort, mit wem er es zu tun hat.

🔒
TECHNIK & SUBSTANZ

Metall wie Fleisch.

Warum ein Werk von Sergey Filippenko nicht mit herkömmlicher Juwelierkunst vergleichbar ist. Eine Exkursion in das fast vergessene Handwerk des „Treibens“.

01

Der Widerstand

Anders als beim Gießen (wo flüssiges Metall in eine Form fließt), arbeitet Filippenko mit dem kalten, massiven Blech. Es gibt keine Form. Es gibt nur das Metall und den Hammer. Jeder Millimeter Volumen muss gegen den physischen Widerstand des Materials „erkämpft“ werden. Das Metall wird nicht geformt, es wird gezwungen.

02

Das blinde Sehen

Die Technik des Repoussé (Treiben) erfordert, dass das Werkstück hunderte Male gewendet wird. Das Volumen wird von der Rückseite herausgetrieben – blind. Der Künstler muss das fertige Relief im Geist sehen, während er spiegelverkehrt in das Negativ hämmert. Ein falscher Schlag von hinten kann die Arbeit von Wochen zerstören.

03

Die Ziselierung

Ist das Volumen geschaffen, beginnt die Arbeit des Ziseleurs. Mit winzigen Punzen (Meißeln) wird die Haut des Metalls texturiert. Fell, Federn, Ornamente – jede Struktur wird einzeln in das Metall getrieben. Wir sprechen hier nicht von Gravur (Kratzen), sondern von Materialverdichtung.

Ein Anachronismus.

Warum macht das heute niemand mehr? Weil es wirtschaftlich unvernünftig ist. Diese Technik wurde für Rüstungen von Königen und sakrale Reliquien der Renaissance verwendet. Sie starb aus, als Zeit zu Geld wurde.

Sergey Filippenko belebt diese Methode nicht aus Nostalgie, sondern aus Überzeugung. Nur durch das Treiben von Hand erhält das Metall diese organische, fast lebendige Spannung. Ein gegossenes Objekt ist molekular entspannt – es ist "tot". Ein getriebenes Objekt steht unter Spannung – es "lebt".

17.500 Hammerschläge pro Werk
MANU PROPRIA Mit eigener Hand
DAS BEWEGTE ARCHIV

Absolute Meisterschaft in Bewegung.

EXHIBIT 01

Kinetische Präzision

EXHIBIT 02

Historische Resonanz

EXHIBIT 03

Monumentales Relief

DER KÜNSTLER

Keine Kollektionen.
Nur Schicksale.

Sergej Filippenko ist ein Anachronismus in einer Welt der Massenproduktion. Er arbeitet nicht für den Markt. Er arbeitet für das Vermächtnis. Seine Werke entstehen ausschließlich im Auftrag von Menschen, die Geschichte nicht konsumieren, sondern schreiben.

CONFIDENTIAL

Kapitel: St. Petersburg

Es gab Zeiten, da wurden die Aufträge nicht per E-Mail erteilt. Sie wurden persönlich überbracht. Sergej Filippenko wurde eingeflogen. Ziel: St. Petersburg.

In den Salons der alten Kulturmetropole, umgeben von der Architektur der Zarenzeit, traf er auf seine Auftraggeber. Diplomaten, Oligarchen, Mäzene. Menschen, die Zugang zu allem haben, aber nach dem Einen suchten, das man nicht kaufen kann: Authentizität.

Dort entstanden Skizzen für Werke, die heute als Staatsgeschenke in asiatischen Palästen stehen oder als Familieninsignien in europäischen Schlössern hängen. Diese Reisen waren keine Geschäftsreisen. Es waren Audienzen.

DIE HALTUNG

Auftragskunst statt Galerieware.

Filippenko fertigt keine Dekoration. Er fertigt Zeichen. Zeichen für Herkunft. Zeichen für Verantwortung. Zeichen für Zeit.

Viele seiner Werke tragen Sinnsprüche über Vergänglichkeit und Würde. Themen, die für Auftraggeber von Rang von besonderer Bedeutung sind. Wer bei ihm bestellt, sucht keinen Schmuck für die Wand. Er sucht einen Anker für seine Identität.

Die Schule der alten Meister

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    Manuelle Metallbearbeitung Keine Laser. Kein 3D-Druck. Nur der Hammer.
  • ⚜️
    Ikonografisches Verständnis Jedes Symbol ist historisch codiert und geprüft.
  • ⚜️
    Heraldische Präzision Arbeiten nach den strengen Regeln der Wappenkunde.
  • ⚜️
    Diplomatische Diskretion Namen von Auftraggebern bleiben für immer unter Verschluss.
DAS LEBENDE WERK

ATMOSPHÄRE DER PERFEKTION.

Keine Worte können die Präsenz eines Originals ersetzen. Ein seltener Einblick in die Aura des fertigen Objekts.

ARCHIV: UNBEARBEITET
STATUS: MUSEAL
REPOUSSÉ & CHASING

Die Rückkehr des Königlichen.

Gegen die Obsoleszenz.

Wir leben im Zeitalter des 3D-Drucks und des Feingusses. Schmuck und Kunst werden heute am Computer entworfen und per Knopfdruck vervielfältigt. Das Ergebnis ist perfekt, aber tot.

Sergey Filippenko führt einen Ein-Mann-Krieg gegen diese Banalisierung. Er nutzt die Technik des Repoussé – dieselbe Technik, mit der im 16. Jahrhundert die Prunkrüstungen der europäischen Könige gefertigt wurden. Es ist die Kunst, ein flaches Blech nur durch Hämmern in ein dreidimensionales, hyper-realistisches Relief zu verwandeln. Ohne Material wegzunehmen. Ohne es zu schmelzen.

„Ein Guss ist eine Kopie. Ein getriebenes Werk ist ein Original. Immer.“
💀

Eine ausgestorbene Disziplin

Es gibt weltweit nurn noch wenige Meister, die diese Technik auf diesem Niveau beherrschen. Sergey Filippenko ist einer davon. Wer hier kauft, sichert sich Wissen, das bald unwiederbringlich verschwunden sein könnte.

🔨

Physikalischer Zwang

Das Metall gibt nicht freiwillig nach. Das Wappen Deluxe erforderte ca. 250.000 Hammerschläge. Jeder Schlag muss präzise sitzen. Ein Fehler bedeutet: Einschmelzen. Neustart.

👑

Historische Provenienz

Diese Technik war historisch den Kronjuwelen und sakralen Reliquien vorbehalten. Sie war zu aufwendig für den Handel. Sie war ausschließlich für den Hof bestimmt.

ARCHIVMATERIAL // ST. PETERSBURG

Das Fundament der Exzellenz.

Jeder Meister hat einen Ursprung. Sergej Filippenkos Wurzeln liegen in der Tradition der großen russischen Hofjuweliere.
Dieses Archivmaterial dokumentiert Werke, die im Kontext historischer Referenzen und höchster internationaler Standards entstanden sind.

HISTORISCHE REFERENZ
⚜️

Schreiben Sie Ihre Geschichte.

Sergey Filippenko nimmt nur eine streng limitierte Anzahl an privaten Aufträgen pro Jahr an. Dies ist Ihre Gelegenheit, vom Betrachter zum Auftraggeber zu werden.

EXKLUSIVES PROJEKT ANFRAGEN Warteliste vorbehalten.
WISSEN & WERT

Repoussé:
Die Anatomie der Unsterblichkeit.

Was Sergey Filippenko hier praktiziert, ist keine bloße Metallbearbeitung. Es ist eine archaische Formgebung, die in der Antike begann und heute ökonomisch als „unmöglich“ gilt.

Kein Guss. Kein Laser. Keine CNC.

01

Strukturelle Formgebung

Der entscheidende Unterschied zur modernen Metallkunst: Hier wird kein Material entfernt (Gravur) und nichts in eine Form gegossen. Das kalte, massive Blech wird plastisch umgeformt.

Diese Technik, bekannt als Repoussé, zwingt das Metall in ein dreidimensionales Hochrelief. Das Material wird verdichtet, nicht entspannt. Das Werk steht physikalisch unter Spannung – es „lebt“.

02

Das Risiko des Totalverlusts

Die Form entsteht „blind“ von der Rückseite. Der Künstler muss das Relief im Geist sehen, während er spiegelverkehrt arbeitet. Es gibt keine „Reset-Taste“ wie im 3D-Druck.

Ein Fehler in der Materialspannung kann das Werk nach Monaten der Arbeit zerstören. Dieses Risiko macht die Technik für die industrielle Fertigung unkalkulierbar – und für den Sammler so wertvoll.

03

Museale Provenienz

Diese Disziplin wurde historisch für Herrschaftsinsignien, Prunkrüstungen und Sakralkunst eingesetzt. Sie finden vergleichbare Arbeiten heute fast ausschließlich in der Rüstkammer Dresden, dem Louvre oder dem Vatikan.

Da die klassischen Ausbildungswege (Hofwerkstätten) nicht mehr existieren, ist dieses Wissen heute hermetisch und extrem selten.

04

Der molekulare Fingerabdruck

Da keine Gussform existiert, entsteht die Form chaotisch und organisch unter dem Hammer (ca. 250.000 Schläge). Jedes Werk ist ein molekulares Unikat.

Selbst wenn der Künstler wollte, könnte er das Werk nicht exakt reproduzieren. Sie kaufen keine „Edition“. Sie kaufen eine Singularität.

🏛️

Sie erwerben keine zeitgenössische Design-Interpretation.
Sie sichern sich eine historische Kulturtechnik, die im 21. Jahrhundert fast ausgestorben ist.